Praktikumsbericht Bernd Wessels

Mein Name ist Bernd Wessels, ich bin 26 Jahre alt und habe mein Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre an der Georg-August-Universität Göttingen abgeschlossen. Für mein Masterstudium wählte ich die Philipps-Universität Marburg, da für mich die Verfolgung meiner beiden Studienschwerpunkte Marktori-entierte Unternehmensführung und Accounting und Finance sowie ein sehr gutes Betreuungsverhältnis von großer Bedeutung war. Zwischen Bachelor- und Masterstudium sammelte ich im Rahmen eines Gap Years Praxiserfahrungen in unterschiedlichen Praktika im Consulting. So durfte ich HPP für vier Monate im Rahmen meines Praktikums kennenlernen und hatte darüber hinaus die Möglichkeit, während meines Masterstudiums für HPP als Werkstudent arbeiten zu dürfen.

Meine Zeit als Praktikant bei HPP

Während meines Praktikums bei HPP hatte ich die Möglichkeit in einem Beratungsprojekt von Projektstart bis Projektabschluss zu unterstützen. Unser Projektauftrag bestand darin, eine Seg-mentstrategie für einen deutschen Edelstahlhersteller zu entwickeln. Da das Projektteam ver-gleichsweise klein war, der Analysebedarf aber sehr umfassend, hatte ich vom ersten Tag an eigene Arbeitspakete und habe beispielsweise eigenverantwortlich eine Marktanalyse zu dem Segment Industrieofenbau erstellt. Bei der Bearbeitung meiner Arbeitspakete nutzte ich intensiv die klassischen Beratertools bestehend aus Excel und PowerPoint. Darüber hinaus eignete ich mir ein tieferes Branchenverständnis mittels umfassender Internetrecherche und Experteninterviews mit Vertretern der Industrieofenbaubranche an. Die Stimmung im Projektteam und die Praktikantenbetreuung waren sehr gut, da der Projektleiter sich regelmäßig Zeit für Feedback und Beantwortung unserer Fragen genommen hat.

Für Fragen abseits des Projektes stand mir mein Mentor Robin Hennecke, ein erfahrener Management Consultant, der auf einem anderen Projekt eingesetzt war, mit Rat und Tat zur Seite. Das hatte den zentralen Vorteil, dass wir uns über unsere jeweiligen Projekte austauschen konn-ten und es Abstand zwischen Projektgeschäft und späterer Praktikantenbewertung gab. Am Ende meines Praktikums hatte ich die Möglichkeit, einen Teil meines Projektes im Rahmen einer Abschlusspräsentation vor anderen Beratern vorzustellen. Das war eine tolle und wichtige Erfahrung, da das Präsentieren von Ergebnissen ein wichtiger Bestandteil der Beraterpraxis ist und somit dem recht nahe kommt, was mich später möglicherweise als Berater beim Kunden erwartet.

Meine Zeit als Werkstudent bei HPP

Ein halbes Jahr nach meinem Praktikum bei HPP kehrte ich im September 2016 als Werkstudent für ein Jahr zu HPP zurück. Mein Aufgabenfeld hat sich im Vergleich zu meiner Zeit als Praktikant verändert, da ich als Werkstudent nur 50 Stunden im Monat im HPP-Büro verfügbar war. Neben der Projektarbeit war ich nun überwiegend in internen Projekten engagiert. So habe ich unter anderem beim Aufbau einer Projektdatenbank und bei der Pflege der Kundendatenbank unterstützt. Da ich zuvor wenige Berührungspunkte mit MS Access hatte, war es eine tolle Möglichkeit, mich intensiv mit Access zu beschäftigen und darüber hinaus HPP bei der Entwicklung und Implementierung eines Knowledge Management Tools zu unterstützen.

Darüber hinaus habe ich die HPP Berater in externen Beratungsprojekten unterstützt. So habe ich an der Entwicklung einer neuen Vertriebsstrategie für einen deutschen Premium-Automobilhersteller sowie bei der Erstellung eines KPI-Cockpits zur Erfolgsmessung einer Pilotierung für einen international tätigen Automobilhersteller mitgearbeitet. Die Möglichkeit, neben internen Projekten auch stets den Bezug zu externen Projekten zu behalten, hat mir sehr viel Freude bereitet.

Mein Fazit

Zu meinen persönlichen Highlights bei HPP zählen die Teilnahme an Projektpräsentationen beim Kunden vor Ort, die erhaltene Wertschätzung der Kollegen sowie die Vielzahl unterschiedlicher Arbeitspakete in unterschiedlichen Beratungsprojekten. Aufgrund des regen Austausches mit den Kollegen habe ich sowohl fachlich als auch menschlich viel dazugelernt.