Einblicke in den Alltag als Partner

Wir als langjährige Inhaber und Geschäftsführer freuen uns, dass wir Mitte letzten Jahres einen bereits länger geplanten, weiteren wichtigen Schritt in unserer nun 30jährigen Unternehmensgeschichte gegangen sind. Nach längerer Zeit haben wir den Kreis der Gesellschafter erweitert und unsere beiden verdienten, langjährigen Mitarbeiter Christian Karwehl und Max Köppl am Unternehmen beteiligt. 

Dies haben sich unsere beiden neuen Partner aufgrund ihrer ausgewiesenen Expertise, ihrem Engagement und ihrer Begeisterung für exzellente Beratung verdient. Unserem Anspruch an Kundenorientierung, Qualität und Innovation folgend werden die Beiden weitere, wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unseres Unternehmens setzen. Wir freuen uns auf die weitere gemeinsame und erfolgreiche Zusammenarbeit. 

Unser Kommunikationsteam hat mit den beiden neuen Partnern ein Interview geführt.  

Ihr seid seit Juli letzten Jahres Partner. Wie fühlt sich das für euch an und was bedeutet diese neue Rolle euch? 

Christian Karwehl:  Für mich fühlt es sich sehr gut an, jetzt Partner bei HPP zu sein, denn eine Partnerschaft bedeutet die Möglichkeit, die Zukunft von HPP noch etwas stärker als vorher mitzuprägen. Für mich selbst ist die Benennung zum Partner der wesentliche Meilenstein meiner Karriere und ich freue mich über das Vertrauen meiner Partner-Kollegen und auf die gemeinsame weitere Arbeit mit dem gesamten HPP-Team. 

Max Köppl: Dem schließe ich mich an. Für mich ist es eine große Ehre, in den Kreis der Partner aufzurücken. Der neuen Rolle blicke ich mit einer gesunden Mischung aus Respekt und Freude entgegen. Ich bin stolz darauf, mehr Verantwortung für unsere Kunden und unser Unternehmen übernehmen zu dürfen und freue mich gleichzeitig, mit jungen und motivierten Kolleginnen und Kollegen die vor uns liegenden Aufgaben anzugehen. 

Was inspiriert euch außerhalb der Arbeit? Gibt es Interessen oder Aktivitäten, die euch nach einem langen, anstrengenden Tag wieder neue Energie geben? 

Christian Karwehl: Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass es einen Ausgleich zu meinem sehr intensiven Arbeitsalltag braucht. Es gibt immer Phasen, wo es etwas ruhiger ist. Es gibt und wird immer Phasen geben, wo sehr viel, sehr intensiv gearbeitet wird. Aber nach einer langjährigen Beraterkarriere kann ich sagen, es braucht eine gewisse Balance und diese finde ich in der Regel durch Sport. Ich spiele aktiv Tischtennis im Verein und fahre leidenschaftlich gerne Mountainbike – das hilft mir, die Batterien wieder aufzuladen, auf neue Gedanken zu kommen und kreativ zu sein.  

Max Köppl: Abseits des Berateralltags spielt Sport auch bei mir eine große Rolle, insbesondere Langstreckenläufe. Nachdem ich im letzten Jahr erfolgreich einen Halbmarathon gelaufen bin, peile ich nun die volle Marathondistanz an. Sowohl beruflich als auch privat gilt für mich also: Immer in Bewegung bleiben. 

Was würdet ihr sagen, woran man euch im Büro erkennt? 

Max Köppl: Im Büro erkennt man mich vermutlich am ehesten an der Kaffeetasse in der Hand. Guter Kaffee ist für mich unerlässlich für einen produktiven Arbeitstag und fördert nebenbei auch viele spontane und inspirierende Gespräche mit den Kolleginnen und Kollegen. 

Christian Karwehl: Mich erkennt man im Büro daran, dass in der Regel mein treuer Begleiter Hades – ein kleiner Mischlingshund -, dabei ist, der morgens oft der Erste ist, der durchs Büro flitzt und die Kolleginnen und Kollegen begrüßt.  Ich freue mich ihn jeden Tag im Büro mit dabei haben zu können und denke auch, dass er einen positiven Effekt auf das HPP-Team hat.  

Welche Werte oder Prinzipien sind euch im Berufsalltag besonders wichtig und welche Eigenschaften sollte aus eurer Sicht ein guter Berater oder eine gute Beraterin mitbringen? 

Max Köppl: Aus meiner Sicht sind hier drei Eigenschaften zentral: Leistungsfähigkeit, die aus tiefem fachlichem Wissen und praktischer Umsetzungsstärke besteht. Stetige Lernbereitschaft, also der Wille, sich und seine Arbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln, auch im Umgang mit neuen Themen, wie etwa aktuell künstlicher Intelligenz. Und abschließend Empathie, die sowohl in der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden als auch für das Miteinander bei HPP essenziell ist. 

Christian Karwehl: Für mich stehen Empathie und Kommunikationsfähigkeit an erster Stelle. Sowohl in der Kundenarbeit als auch in der Mitarbeiter- und Teamführung essenziell, denn es geht nicht nur darum, Informationen aufzunehmen, sondern wirklich zu verstehen, wo mein Gegenüber steht, aus welchem Kontext er kommt und welche Ziele bzw. Bedürfnisse vermittelt werden. Klar, stringent und verbindlich zu kommunizieren besonders wichtig, denn nur so gelingt es, effektiv zu führen und zu beraten. Ein weiterer zentraler Punkt ist für mich die Dienstleistungsmentalität, denn als Berater muss ich bereit sein, die Projektarbeit immer an die oberste Stelle zu stellen.  

Wodurch hebt sich HPP aus eurer Sicht von anderen Beratungen ab? 

Christian Karwehl: Meiner Meinung nach ist das zum einen der integrative Ansatz. Wir haben nicht die Anmaßung, als externe Experten alles besser zu wissen als diejenigen, die tagtäglich im Geschäft tätig sind. Wir bringen eine Outside-In-Perspektive ein und ergänzen unsere Expertise, aber wir arbeiten immer gemeinsam und lassen die internen Mitarbeiter nicht außen vor. Der zweite Punkt ist unsere Umsetzungsorientierung. Wir sind stark in Strategie und Konzeption, aber wir setzen diese Strategien und Konzepte auch um. Nur durch die Umsetzung kann Lernen stattfinden und Feedback vom Markt oder von Kunden eingeholt werden, um die Strategien und Konzepte weiterzuentwickeln. Das ist für mich essenziell. Der dritte Punkt betrifft die Anschlussfähigkeit auf allen Ebenen. Wir arbeiten mit Mitarbeitenden und Teams, aber auch auf mittlerer und oberer Managementebene bis hin zum Topmanagement. Jede Perspektive ist wichtig, und wir haben ein Mindset, das uns erlaubt, sowohl z.B. in der Werkstatt auf Augenhöhe mit Mitarbeitenden zu arbeiten als auch am nächsten Tag Ergebnisse auf Führungsebene zu präsentieren. Ich glaube, diese Flexibilität zeichnet HPP aus. 

Max Köppl: Das kann ich unterstreichen. Ich denke der wesentliche Erfolgsfaktor von HPP ist, dass wir partizipativ arbeiten, um gemeinsam mit unseren Kunden die beste Lösung zu finden. Das bedeutet auch, dass wir die Ärmel hochkrempeln und dort mit anpacken, wo es nötig ist. So stellen wir nicht nur sicher, dass das Ergebnis maßgeschneidert für den Kundenbedarf ist, sondern auch praxistauglich und in der Realität umsetzbar. Für uns steht angemessener Pragmatismus also vor abstrakter Lehrbuchtheorie. 

Lassen wir den Blick jetzt einmal in die Zukunft schweifen: Wie würdet ihr sagen, hat sich die Arbeit im Consulting in den letzten Jahren verändert?  

Max Köppl: Seit Corona haben wir auch in der Beratung vor allem die Digitalisierung in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden erlebt. Bei allen Vorteilen rückt nun aber meiner Erfahrung nach, der persönliche Kontakt und der gemeinsame Austausch vor Ort wieder in den Vordergrund. Auch im Hinblick auf die Möglichkeiten durch KI wird die zwischenmenschliche Beziehung von Kunde und Berater weiter an Bedeutung gewinnen. 

Christian Karwehl: Da stimme ich Max zu. Für Berater ist es heute essenziell, die Grundlagen von Künstlicher Intelligenz zu verstehen und zu wissen, welche Tools wann sinnvoll einzusetzen sind. Gleichzeitig muss man kritisch bleiben und die Vorschläge der KI nicht unreflektiert übernehmen. Die zwischenmenschliche Interaktion bleibt zentral, während sich eine neue Toolwelt eröffnet, in der wir uns noch stärker entwickeln müssen. Früher floss viel Zeit in Strategien und Konzepte, heute ist die Arbeitswelt deutlich kurzgetakteter und unsicherer. Produkte und Services werden zunehmend agil entwickelt, oft als Minimal Viable Products, getestet und angepasst. Lernen mit unfertigen Produkten und kontinuierliches Feedback sind zentrale Ansätze. Für Berater bedeutet das ein neues Mindset und andere Werkzeuge. Bei HPP beherrschen wir diese Methoden ebenso wie klassische Ansätze, doch Agilität wird zunehmend entscheidend, um Kunden optimal zu unterstützen. 

Wo seht ihr HPP in den nächsten drei bis fünf Jahren und in welchen Bereichen wollt ihr als Partner besonders Akzente setzen?

Max Köppl: Genau wie unsere Kunden sehen auch wir uns mit den aktuellen Herausforderungen einer volatilen und von Unsicherheit geprägten Wirtschaft konfrontiert. Auf diese veränderten Rahmenbedingungen haben wir reagiert und befinden uns in einem entsprechenden Umbruchprozess. Mein Ausblick auf die nächsten Jahre ist daher positiv: Ich bin davon überzeugt, dass wir unsere bestehenden Stärken weiter ausbauen, neue Kompetenzen entwickeln und auch in fünf Jahren unsere Kunden bestmöglich unterstützen werden. Als Partner ist es mir einerseits wichtig, unsere bewährten Kernkompetenzen in Strategie, Vertrieb und Prozess- bzw. Projektmanagement in der Automobil- und Telekommunikationsbranche weiter auszubauen. Hier sind wir bei unseren Kunden fest etabliert und dieses Vertrauen möchte ich gerne auch in Zukunft bestätigen. Andererseits arbeiten wir gleichzeitig daran, unsere Expertise auch in komplementären Branchen, etwa im Bereich ÖPNV oder der Energiewirtschaft, weiter auszubauen und unsere Beratungsfelder zu erweitern. 

Christian Karwehl: Ich bin sehr positiv für die nächsten drei bis fünf Jahre eingestellt, weil wir eine starke Vergangenheit und eine klare Positionierung am Markt haben. HPP ist bekannt und prämiert für unsere Industrie ebenso wie für unsere fachlich-funktionale Expertise. Ich sehe HPP in den nächsten Jahren klar auf Wachstumskurs. Es gibt viele Chancen am Markt, die wir gemeinsam zielgerichtet, strukturiert und nach klarer Priorisierung angehen wollen. Ein zentraler Schwerpunkt bleibt die Projektakquise, als Grundlage für eine gute und kontinuierliche Auslastung unserer Mitarbeitenden. Gleichzeitig möchte ich auf Grundlage der HPP-Industrie- und Themenschwerpunkte neue Themen identifizieren und am Markt platzieren, um mitzuhelfen, unsere Kundenbasis gezielt zu erweitern. 

Gibt es innerhalb von HPP ein Ziel oder ein Thema, das euch besonders am Herzen liegt? 

Christian Karwehl: Bei HPP gibt es eine tolle Community, sowohl mit aktiven Mitarbeitenden als auch mit Alumnis, die regelmäßig zusammenkommt. Aus persönlichem Antrieb würde ich gern dazu beitragen, dass solche Treffen weiter stattfinden, sei es Afterwork Events oder gemeinsame sportliche Aktivitäten. In Büronähe gibt es viele Möglichkeiten, als Team neue Sportarten auszuprobieren, und ich hätte wirklich Lust und Interesse, solche Aktionen mitzugestalten.  

Max Köppl: Da schließe ich mich Christian an. Wir haben über alle Hierarchiestufen hinweg einen großartigen Teamspirit und Kollegenzusammenhalt bei HPP. Dadurch entsteht nicht nur eine freundschaftliche und wertschätzende Arbeitsatmosphäre, sondern auch die Grundlage für exzellente Beratungsleistungen. Wir fordern und fördern uns gegenseitig, bringen unterschiedliche Stärken ein und motivieren uns stets, das beste Ergebnis für unsere Kunden zu erzielen. Dass wir uns diese Kultur auch in Zukunft bewahren, liegt mir sehr am Herzen. 

Die nächste Frage passt gut zu dem, was ihr gerade angesprochen habt: Was schätzt ihr am meisten an euren HPP-Kolleginnen und Kollegen, und wie würdet ihr die Unternehmenskultur in drei Worten beschreiben? 

Max Köppl: An den Kolleginnen und Kollegen bei HPP schätze ich vor allem den offenen Austausch und die kommunikative Art in der Zusammenarbeit. Wir haben eine gelebte Open-Door-Policy und legen viel Wert darauf, uns gegenseitig zu unterstützen. Dabei werden fachliche Diskussionen auch gerne angeregter geführter, der Umgang miteinander ist aber stets respektvoll und konstruktiv. Meine drei Worte für die HPP-Kultur sind daher: Einladend, unterstützend und wertschätzend. 

Christian Karwehl: Drei Worte, die unsere Kultur beschreiben, sind für mich familiär, hilfsbereit und auf Augenhöhe. Hilfsbereit heißt, dass jeder mit Fragen jederzeit zu mir kommen kann und ich mit Rat und Tat unterstütze. Auf Augenhöhe bedeutet, dass alle Mitarbeitenden, vom Praktikanten bis zum erfahrenen Berater, in Prozesse einbezogen werden und ihren Mehrwert einbringen. Familiär zeigt sich im Umgang miteinander: Wir halten zusammen, auch in herausfordernden Situationen, und feiern Erfolge und Meilensteine gemeinsam, sowohl im Projekt als auch außerhalb der Arbeit.

Habt ihr beiden einen besonderen Moment oder ein besonderes Projekt, was euch besonders geprägt hat? 

Max Köppl: Das spannende am Beruf des Beraters ist ja, dass man immer wieder mit neuen Kontexten und Fragestellungen konfrontiert wird. Die Vielzahl an unterschiedlichen Kunden, Themen und Eindrücken hat mich in sieben Beraterjahren also am meisten geprägt. Um in dieser Dynamik Schritt zu halten, bedarf es Flexibilität, Kreativität und der Bereitschaft, sich stetig auf Unbekanntes einzulassen. Das empfinde ich persönlich als sehr bereichernd und bietet mir die Möglichkeit, mich langfristig weiterzuentwickeln – fachlich wie persönlich. 

Christian Karwehl: Ich habe lange überlegt und meine verschiedenen Projekte reflektiert. Es gibt nicht das eine Projekt, das besonders heraussticht. Für mich ist es vielmehr die Vielzahl und Heterogenität der Projekte, die mich geprägt hat. Besonders wertvoll war die Erfahrung, als junger Berater international arbeiten zu dürfen. Ich konnte in verschiedenen Ländern mit Marktteams Konzepte entwickeln und umsetzen, dabei andere Kulturen kennenlernen und mich integrieren. Es war völlig egal, ob ich in Frankfurt, Sao Paulo, Mexiko-Stadt oder anderswo war – ich habe gelernt, auf mich gestellt in einer fremden Umgebung zu agieren, als Mensch und als Berater anzukommen und ernst genommen zu werden.  

Dann kommen wir auch schon zum Abschluss. Wenn ihr in eure Karriere oder Laufbahn in einem Satz beschreiben müsstet, wie würde der lauten? 

Max Köppl: Der Weg zum großen Ziel geht über viele kleine Schritte. Und umso schöner ist es, wenn man dabei von großartigen Kunden und einem motivierten Team begleitet wird. 

Christian Karwehl: Ich wusste vor mehr als 20 Jahren nicht wirklich, was mich in der Beratung erwartet, kann aber heute sagen, dass ich die Arbeit als Berater liebe und bin froh über die unterschiedlichsten Erfahrungen, die ich bis heute machen konnte – ich freue mich auf die nächsten Jahre und Herausforderungen.  

Vielen Dank für eure Zeit und die Insights, Max und Christian!

Ansprechpartner

Christian Karwehl

Christian Karwehl

Herr Karwehl ist Partner bei HPP und seit mehr als 20 Jahren Berater mit Fokus auf der Automobilindustrie. Er hat zahlreiche nationale und internationale Projekte in Europa, USA, China und Süd-Amerika verantwortet.
Nach 7 Jahren HPP hat er weitere 7 Jahre in einer internationalen Großberatung verbracht und ist 2019 zu HPP zurückgekehrt.
Christian Karwehl hat in Hannover Wirtschaftswissenschaften studiert. Er ist verheiratet und leidenschaftlicher MTB-Fahrer.

Max Köppl

Max Köppl

Herr Köppl ist Partner bei HPP und betreut mit seiner gesammelten Beratererfahrung vorwiegend die Automobilindustrie. Hier hat er sich neben anderen Themen in multiplen Projekten mit dem physischen Retail, Kundenzufriedenheit und den anfallenden Kosten im Retail beschäftigt.
Herr Köppl hat an der Hochschule Hof und der Universität Regensburg studiert. Auch in seiner Freizeit ist er großer Automobilenthusiast und Fußballfan.